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Neubau Rettungswache BiberachNeubau Rettungswache Biberach

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Neubau DRK-Rettungswache Biberach

Ansprechpartner

Michael Mutschler

Telefon 07351 1570-25
Telefax 07351 1570-525
michael.mutschler@drk-bc.de

Direkt neben dem neuen Biberacher Krankenhaus im Hauderboschen entsteht die neue Rettungswache des DRK. Der Spatenstich erfolgte am 4. Dezember 2021. Peter Schneider, Präsident des DRK-Kreisverbands Biberach, sprach dabei von einem Projekt „größter Wichtigkeit für die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserem Landkreis“.

Seit 2014, nach dem Beschluss zum Neubau der Klinik, laufen die Planungen für die neue Rettungswache. Das Gebäude soll drei Stockwerke mit einer Grundfläche von knapp 1800 Quadratmetern haben. Künftig sollen in der neuen Wache in der Marie-Curie-Straße acht Krankentransportwagen und fünf Rettungswagen Platz finden. Auch zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und ein Notarzt sind dort stationiert. 

Auf dieser Seite wird regelmäßig über den aktuellen Baufortschritt der neuen Rettungswache berichtet. 

  • 4. Dezember 2021: Spatenstich
    Foto: HOPP kommunikation

    Nachdem die Sana-Klinik im September 2021 in das neue Krankenhaus im Hauderboschen gezogen ist, soll nun direkt nebenan die neue Rettungswache des DRK entstehen. Beim Spatenstich am 4. Dezember mit Vertretern von Stadt, Landkreis und Kooperationspartnern erklärte Peter Schneider, Präsident des DRK-Kreisverbands Biberach, dass durch die Zentralisierung der Kliniklandschaft im Landkreis neue Herausforderungen entstünden.

    Deshalb sei die neue Wache ein wichtiger Bestandteil, damit Notfallrettung und anschließende medizinische Versorgung Hand in Hand gingen. Dennoch sei das Projekt eines der schwierigsten in der Geschichte des DRK-Kreisverbands – vor allem, was die Finanzierung anbelangt. Noch sei nämlich nicht abschließend geklärt, wer welchen Teil der Kosten (Stand Dezember 2021: 7,5 Millionen Euro) übernimmt. „Für die Finanzierung von Rettungswachen gibt es kein Modell, welchen Anteil die Kostenträger, also die Krankenkassen, übernehmen“, so Schneider. Damit bleibt Stand heute eine Finanzierungslücke. „Klar ist: Einer muss zahlen“, sagte Schneider. „Wir finanzieren nun vor und vertrauen darauf, dass wir das Geld wiederbekommen.“

    Landkreis und Stadt haben sich indes bereiterklärt, die Ausfallbürgschaft zu übernehmen, sollte das DRK das Geld nicht aufbringen können. „Das DRK hat uns nie im Stich gelassen und wir lassen es jetzt auch nicht im Stich“, sagte Landrat Heiko Schmid. Er betonte, dass die Leistung der Rotkreuzler in den vergangenen eineinhalb Jahren enorm war. Auch für Oberbürgermeister Norbert Zeidler ist die Ausfallbürgschaft selbstverständlich. Er dankte der Blaulichtfamilie auch für deren Engagement während des Hochwassers und in Impf- und Testzentren.

  • 4. April 2022: Baubeginn

    Der 4. April markiert für das DRK Biberach einen Meilenstein: Der Bau der neuen Rettungswache in direkter Nachbarschaft der neuen Klinik am Hauderboschen hat offiziell gestartet. In den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren soll auf der Baustelle ein dreistöckiges Gebäude mit knapp 1800 Quadratmetern Grundfläche entstehen. Beim Spatenstich im Dezember 2021 wurde von Kosten in Höhe von siebeneinhalb Millionen Euro ausgegangen. Eine Summe, die angesichts der gestiegenen und nach wie vor steigenden Baukosten am Ende sehr wahrscheinlich höher ausfallen wird.  

    Foto: Thomas Warnack
    Michael Mutschler (l.), Leiter Rettungsdienst DRK-Kreisverband Biberach, Andreas Braungart, stellvertretender Rettungsdienstleiter und Theresa Kramer-Frammelsberger, Leiterin der Rettungswache Biberach, freuen sich auf die neue Rettungswache.

    „Wir sind glücklich und froh, dass es nun endlich losgeht“, sagt Michael Mutschler, Leiter des Bereichs Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband, bei der ersten Baubesprechung mit Architekten, Bauleitern, sowie Vertretern von Landratsamt und anderen am Bau beteiligten Akteuren.

    Foto: Thomas Warnack
    Herr Schäfer (Subunternehmer Tiefbau, v. l.), Alexander Schumacher (Firma gm), Uwe Aßfalg (Landratsamt), Thomas Hauler (gm) sowie Michael Mutschler, Andreas Braungart und Theresa Kramer-Frammelsberger.

    Fünf Monate nach dem symbolischen Spatenstich geht es am 5. April nun endlich los und es rollen die ersten Bagger und Lastwagen. „Wir haben nun die Baustelle eingerichtet und die ersten Erdarbeiten haben bereits begonnen“, sagt Kerstin Dangel vom beauftragten Architekturbüro Braunger Wörtz aus Blaustein. „Wir freuen uns, dass wir das DRK bei diesem Großprojekt betreuen dürfen.“

  • 9. Mai 2022: Entwässerung

    Die Arbeiten zur Entwässerung beginnen planungsgemäß.

    Zuvor konnten die Maßnahmen zur Bodenstabilisierung in der ersten Mai-Woche abgeschlossen werden. 

  • 18. Mai 2022: Pfahlgründung

    Die Verlegung der Grundleitung in der geplanten Parkplatzfläche wird abgeschlossen. Außerdem wird das Bohrgerät termingerecht angeliefert und mit der Erstellung der Gründungspfähle begonnen. Diese Arbeiten werden bis Ende Mai/Anfang Juni andauern.  

    Die Bewehrungskörbe werden angeliefert, die Betonage des ersten Pfahles erfolgt tags darauf.

  • 1. Juni 2022: Rohbau

    Nachdem die Arbeiten zum Einbau der Gründungspfähle abgeschlossen sind, wird mit der Erstellung des Rohbaus begonnen.

    Drei Wochen nach dem Start des Rohbaus kommen die Arbeiten gut voran. 

    Zum Ende des Monats Juni nimmt der Rohbau der neuen Rettungswache langsam Gestalt an. 

    Auch in der ersten Juli-Woche schreiten die Rohbau-Arbeiten planmäßig voran. 

    Ende Juli wird die Dimension der neuen Rettungswache nach und nach deutlich sichtbar. 

    Anfang August 2022 wird der Sichtbeton bemustert. Die neue Rettungswache nimmt derweil konkrete Formen an. 

    So sieht der Baufortschritt am 5. September 2022 aus. Die Decke über dem Untergeschoss soll zeitnah betoniert werden. 

    Am 19. September 2022 wird mit der Schalung der Wände im EG begonnen. Das UG wird abgedichtet und verfüllt, außerdem die Decke über dem UG betoniert.