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Vier neue Auszubildende starten beim DRK in den Rettungsdienst

Neue Azubis und Mitarbeiter der DRK stehen vor einem Rettungswagen.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst (r.), Peter Haug, Geschäftsführer Rotkreuzarbeit (2. v. r.), die beiden Ärztlichen Verantwortlichen Rettungsdienst, Julia Demmelmaier (3. v. r.) und Nadine Stauffert (4. v. r.), sowie die Praxisanleiter Stefan Dangel (5 v. r.) und Jens Thoma (2 v. l.) und der stellvertretende Leiter der Biberacher Rettungswache, Fabian Kosok (l.) begrüßten die neuen Notfallsanitäter-Azubis Patrick Sauter (3 v. l.), Luisa Marie Kohler (4. v. l.), Lara Christ (5. v. l.) und Annalena Baic (Mitte).

Ausbildung zum Notfallsanitäter verbindet Theorie, Praxis und Verantwortung.

Vier neue Auszubildende haben beim DRK-Kreisverband Biberach ihre Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter begonnen. Begrüßt wurden sie in der Rettungswache von Verantwortlichen aus Rettungsdienst und Rotkreuzarbeit sowie ihren künftigen Ausbilderinnen und Ausbildern.

Mit Lara Christ (19, Biberach), Luisa Marie Kohler (22, Riedlingen), Annalena Baic (22, Bad Buchau) und Patrick Sauter (22, Ertingen) startet ein neuer Jahrgang in die dreijährige Ausbildung, die Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt. Neben dem Unterricht an der Rettungsdienstschule sind die Auszubildenden regelmäßig auf den Wachen im Einsatz und absolvieren Praktika im Krankenhaus.

„Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der anspruchsvoll ist, aber auch sehr erfüllend sein kann“, sagte Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach, zur Begrüßung. „In den kommenden drei Jahren werden Sie viele intensive Situationen erleben und Schritt für Schritt in diese verantwortungsvolle Aufgabe hineinwachsen.“

Begleitet werden die Auszubildenden unter anderem von den Praxisanleitern Jens Thoma und Stefan Dangel. Auch die ärztliche Seite war bei der Begrüßung vertreten: Julia Demmelmaier und Nadine Stauffert, zwei der Ärztlichen Verantwortlichen Rettungsdienst (ÄVRD), hießen den Nachwuchs willkommen.

Peter Haug, Geschäftsführer Rotkreuzarbeit, betonte die Bedeutung des persönlichen Austauschs. „Schön, dass Sie diesen Weg eingeschlagen haben. Egal, was ist – unsere Türen stehen immer offen. Ich wünsche Ihnen viele gute Erfahrungen und Begegnungen in Ihrer Ausbildung.“

Vor allem die Begegnungen mit anderen Menschen sind es, die den 22-jährigen Patrick Sauter aus Ertingen zum Rettungswesen gebracht haben. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, bevor er als Rettungssanitäter erste Erfahrungen sammelte. „Mir gefällt vor allem die Abwechslung und die Arbeit mit Menschen“, sagte er. „Man bekommt viel zurück und merkt, dass das, was man tut, einen Unterschied macht.“ Bis zum Start seiner Ausbildung engagierte er sich zudem in der Breitenausbildung des DRK-Kreisverbands. 

Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter gilt als höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Die Auszubildenden lernen unter anderem, Notfallsituationen zu erkennen, medizinische Maßnahmen eigenständig durchzuführen und Patientinnen und Patienten bis zur Übergabe im Krankenhaus zu versorgen. Neben fachlichem Wissen sind dabei auch Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit und psychische Belastbarkeit gefragt.

Insgesamt sind derzeit 51 Auszubildende im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Biberach tätig, davon 42 beim DRK sowie neun in Kooperation mit der Bundeswehr im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Die praktische Ausbildung erfolgt auf den Lehrrettungswachen in Biberach, Laupheim, Ochsenhausen, Bad Schussenried, Riedlingen und Ummendorf. Der schulische Teil findet für die DRK-Auszubildenden an der DRK-Landesschule in Freiburg statt, einzelne Lehrgänge auch in Radolfzell. Die Auszubildenden der Bundeswehr werden am Schulstandort Dornstadt unterrichtet.