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Rettungsdienst unter finanziellem Druck: DRK fordert verlässliche Finanzierung

Zwei Rettungswägen und 4 DRK-Rettungskräfte vor der Rettungswache BiberachFoto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.

DRK-Kreisverband Biberach unterstützt Forderung nach Nachbesserungen bei der Notfallreform.

Rettungswagen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Doch die Finanzierung des Rettungsdienstes gerät zunehmend unter Druck. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg warnt vor einer wachsenden Finanzierungslücke und fordert Nachbesserungen bei der Notfallreform, die der Bundestag in dieser Woche berät.

Auch für den DRK-Kreisverband Biberach ist eine verlässliche Finanzierung des Rettungsdienstes von zentraler Bedeutung. Steigende Tariflöhne, höhere Sachkosten und notwendige Investitionen werden durch die gesetzlich vorgesehene Deckelung der Vergütung nicht mehr vollständig abgedeckt.

Wie groß die Finanzierungslücke werden könnte, zeigt eine Berechnung des DRK in Baden-Württemberg: Wäre die beschlossene Deckelung bereits in den Jahren 2023 bis 2025 in Kraft gewesen, hätten dem Rettungsdienst im Land jährlich mehr als 50 Millionen Euro gefehlt. Rechnerisch wäre das Geld jeweils Mitte November aufgebraucht gewesen.

Das DRK fordert deshalb, die Finanzierung des Rettungsdienstes im Rahmen der Notfallreform verlässlich abzusichern. Insbesondere die Kosten für die dauerhafte Einsatzbereitschaft und steigende Tariflöhne müssen angemessen berücksichtigt werden.

Die Leistungen des Rettungsdienstes zurückzufahren, ist für das DRK keine Option. Die Versorgung der Menschen muss jederzeit gewährleistet sein. Dafür braucht es eine solide finanzielle Grundlage, damit die Einsatzbereitschaft auch in Zukunft gesichert bleibt.