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Neue Impulse für Erste-Hilfe-Arbeit an Schulen

Ein Referent vom DRK hält einen Vortrag vor einer Gruppe.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter des DRK-Kreisverbands Biberach, begrüßt die teilnehmenden Lehrkräfte beim Runden Tisch Schularbeit.
Ein Referent hält einen Vortrag vor einer Gruppe.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Referent Jens Jasper, Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph 22“, gibt den teilnehmenden Lehrkräften beim Runden Tisch Schularbeit Einblicke in die Arbeit der Luftrettung.

Lehrkräfte tauschen sich im elften Jahr des Formats zu Erste Hilfe und schulischer Praxis aus.

Der Runde Tisch Schularbeit des DRK-Kreisverbands Biberach ist in sein elftes Jahr gestartet und bleibt eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Schule und Rettungswesen. Rund 15 Lehrkräfte aus Grundschulen, Förder- und weiterführenden Schulen sowie Berufsschulen kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und neue Impulse für die Erste-Hilfe-Arbeit an Schulen zu informieren. Zudem erhielten sie Einblicke in die Arbeit der Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 22“.

Zum Auftakt begrüßte Peter Haug, Geschäftsführung Rotkreuzarbeit beim DRK-Kreisverband Biberach, die Teilnehmenden. Ebenfalls anwesend war Kreisjugendleiterin Yvonne Völkle, die seit einem Jahr im Amt ist und die Veranstaltung nutzte, um mit den Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand ein rund 45-minütiger Fachvortrag von Jens Jasper, Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph 22“ der ADAC-Luftrettung am Standort Ulm. Er gab einen umfassenden Einblick in die Luftrettung, erläuterte Einsatzabläufe, Aufgabenbereiche sowie organisatorische Rahmenbedingungen wie Schichtsysteme und Kosten.

„Wir wollen den Lehrkräften einen Einblick in Bereiche geben, mit denen sie im Alltag sonst wenig Berührung haben, die aber für die Erste-Hilfe-Arbeit wichtige Hintergründe liefern“, sagte Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter des DRK-Kreisverbands Biberach und Organisator der Veranstaltung.

Jasper machte in seinem Vortrag auch deutlich, wie wichtig frühzeitige Berührungspunkte mit dem Thema Hilfeleistung sind. „Ich finde es sehr gut, dass Kinder über Programme wie die Juniorhelfer so früh an Erste Hilfe herangeführt werden“, sagte er. „Das schafft Verständnis und kann langfristig Interesse für Engagement im Rettungswesen wecken.“

Für Schulen besteht zudem die Möglichkeit, das Thema weiter zu vertiefen: So können anlässlich der Juniorhelferprogramme auch Besuche am Standort des Rettungshubschraubers „Christoph 22“ am Bundeswehrkrankenhaus Ulm organisiert werden.

Der Runde Tisch Schularbeit bietet Lehrkräften regelmäßig die Gelegenheit, sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die Umsetzung von Erste-Hilfe-Themen im Schulalltag mitzunehmen.