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Mitglieder der Therapiehunde-Gruppe bilden sich fort

Mehrere Personen sitzen um einen Behandlungstisch, dort liegt ein Hund und wird von zwei Frauen untersucht.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Zwei Frauen sitzen an einem Behandlungstisch, auf dem Tisch liegt ein Hund.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Simone Huber (r.) behandelt die dreijährige Golden-Retriever-Hündin Jule.

Referentin vermittelt praxisnahe Einblicke in die gesundheitliche Betreuung der Therapiehunde.

Zehn Mitglieder der Therapiehunde-Gruppe des DRK-Kreisverbands Biberach haben an einer fachlichen Fortbildung bei Simone Huber von „SimoMotion“ in Oberstadion teilgenommen. Die Referentin, die unter anderem Osteopathie, Physiotherapie und Chiropraktik für Hunde und Pferde anbietet, gab den ehrenamtlichen Teams Einblicke in die gesundheitliche Betreuung von Tieren.

Währendder Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen praxisnahen Vortrag und konnten individuelle Fragen stellen. Zudem bestand die Möglichkeit, einen Hund mitzubringen und direkt vor Ort behandeln zu lassen. Für das DRK war Carmen Rommel mit ihrer drei Jahre alten Golden-Retriever-Hündin Jule dabei, die auch in die praktische Demonstration einbezogen wurde.

„Für unsere Arbeit ist es wichtig, dass unsere Hunde gesund und belastbar sind. Die Fortbildung hat uns viele wertvolle Hinweise gegeben, wie wir frühzeitig auf Signale achten und unsere Hunde bestmöglich unterstützen können“, sagte Carmen Rommel.

Simone Huber vermittelte anschaulich, welche Rolle präventive Maßnahmen und gezielte Behandlungen im Alltag von Therapiehunden spielen. „Therapiehunde leisten einen wichtigen Beitrag für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Umso wichtiger ist es, dass auch ihre körperliche Gesundheit regelmäßig überprüft und gefördert wird“, betonte sie.

Die Schulung war Teil der kontinuierlichen Aus- und Fortbildung der Therapiehunde-Teams des DRK-Kreisverbands Biberach. Die ehrenamtlichen Mensch-Hund-Teams sind regelmäßig in sozialen Einrichtungen im Einsatz und unterstützen Menschen durch tiergestützte Begegnungen.

Der direkte Austausch mit einer spezialisierten Therapeutin und die praktische Einbindung von Hündin Jule boten den Teilnehmenden konkrete Einblicke in die körperlichen Anforderungen an Therapiehunde. Die vermittelten Inhalte sollen künftig gezielt in die Arbeit der Teams einfließen.