An der Gemeinschaftsschule in Kirchdorf/Iller fand der Katastrophenschutztag statt, welcher in Baden-Württemberg obligatorisch ist.
Kreisausbildungsleiter Manfred Rommel und Tobias Kwiedor von der Rettungshundestaffel besuchten die Jahrgangsstufe sechs und die Schulsanitäter und erörterten gemeinsam mit den Lernenden, was eine Katastrophe ist und damit natürlich auch, wie man sich in einer solchen Situation verhalten sollte und wer wie helfen kann.
Sie zeigten Fotos aus Einsätzen vom Illerhochwasser und aus dem Ahrtal und berichteten anschaulich von den eigenen Erfahrungen als Helfer vor Ort. Anschließend durfte sich jeder selbst als Helfer probieren – in einer kleinen Kiste befand sich alles, was man benötigt, um aus einem Klassenzimmer eine Notunterkunft für zwei Personen zu bauen. Eine Anleitung lag nicht bei, doch zusammen gelang es, einen Tisch, zwei Stühle und zwei schlaffertig bezogene Betten fertigzustellen. Wenn ein solcher Notfall eintritt, ist jede helfende Hand gefragt.
