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JRK-Kreisentscheid bringt mehr als 100 Kinder nach Erolzheim

Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
In der Altersstufe der der Zehn- bis Zwölfjährigen (Stufe 1) gewann Biberach.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
In Stufe II (13-16 Jahre) setzte sich Bad Buchau durch.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
In Stufe III (17-27 Jahre) lag Riedlingen vorn.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Die Jugendrotkreuzler stellten sich den Fragen der Schiedsrichter.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Die Jugendrotkreuzler stellten sich den Fragen der Schiedsrichter.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Die Jugendrotkreuzler stellten sich den Fragen der Schiedsrichter.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Die Jugendrotkreuzler stellten sich den Fragen der Schiedsrichter.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Beim Spiel „Montagsmaler“ war Teamgeist gefragt.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
An zwei Ballspiel-Stationen mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell und kreativ sein.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
An zwei Ballspiel-Stationen mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell und kreativ sein.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
An zwei Ballspiel-Stationen mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell und kreativ sein.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Es gab einige Pokale zu gewinnen.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Mehr als 100 Kinder kamen beim JRK-Kreisentscheid in Erolzheim zusammen.

Wettbewerb erstmals wieder in Präsenz – Teamgeist und Erste Hilfe im Mittelpunkt.

Pflaster kleben, knifflige Fragen lösen und gemeinsam Aufgaben meistern: Beim Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes (JRK) des DRK-Kreisverband Biberach haben mehr als 100 Kinder und Jugendliche gezeigt, was sie können. Insgesamt elf Gruppen aus sieben Ortsvereinen waren nach Erolzheim gekommen – für viele von ihnen der Höhepunkt im Jahresprogramm.

Nach mehreren Jahren mit Einschränkungen konnte der Wettbewerb erstmals wieder in Präsenz stattfinden. Entsprechend groß war die Begeisterung. Kreisjugendleiterin Yvonne Völkle zeigte sich zufrieden mit dem Engagement der Teilnehmenden: Die Gruppen seien mit viel Motivation dabei gewesen und hätten die Stationen mit sichtbarer Freude absolviert.

Zwischen 10 und 15 Uhr ging es für die Kinder und Jugendlichen von Station zu Station. Dort warteten unterschiedliche Aufgaben: Erste Hilfe, Notfalldarstellung, zwei Bereiche zum Rotkreuzwissen, aber auch Spiele, sportliche Herausforderungen und kreative Übungen. Gefragt war nicht nur Wissen, sondern vor allem Teamarbeit. Neben klassischen Erste-Hilfe-Aufgaben ging es auch um soziale Themen, etwa bei einem Memoryspiel mit Bezug zum Partnerland Burundi. So verbindet der Wettbewerb Fachwissen mit Blick über den eigenen Alltag hinaus.

Wie gut die Zusammenarbeit funktionierte, floss auch in die Bewertung ein – an jeder Station konnten bis zu 200 Punkte erreicht werden. „Am Ende zählt nicht nur das richtige Ergebnis, sondern auch, wie die Gruppen gemeinsam Lösungen finden“, erklärte Kreisausbildungsleiter Manfred Rommel. Der Wettbewerb solle vor allem zeigen, was die Kinder in ihren Gruppenstunden lernen – und dabei Spaß machen.

Dass dieser Ansatz ankommt, bestätigt die zehnjährige Ronja aus Biberach. Ihr habe besonders das Montagsmaler-Spiel gefallen, erzählt sie, weil man dabei gut zusammenarbeiten müsse. Insgesamt seien die Aufgaben genau richtig gewesen – nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Am Jugendrotkreuz schätzt sie vor allem das Miteinander und die abwechslungsreichen Inhalte.

Am Ende konnten sich mehrere Gruppen besonders erfolgreich behaupten: In der Altersstufe der der Zehn- bis Zwölfjährigen (Stufe 1) gewann Biberach, in Stufe II (13-16 Jahre) setzte sich Bad Buchau durch und in Stufe III (17-27 Jahre) lag Riedlingen vorn. Die Sieger dürfen nun ihr Können beim Landesentscheid unter Beweis stellen.

Organisiert wurde der Tag überwiegend von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Der Ortsverein Erolzheim unterstützte den Aufbau, die Realschule stellte die Räume zur Verfügung. Yvonne Völkle bedankte sich bei allen Beteiligten – von den Gruppenleitungen über die Schule bis hin zur Gemeinde. „Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich“, sagte sie. 

Der Kreisentscheid ist Teil einer landesweiten Wettbewerbsreihe des Jugendrotkreuzes. Für die Kinder und Jugendlichen ist er vor allem eines: eine Gelegenheit, gemeinsam etwas zu erleben – und dabei ganz nebenbei zu lernen, wie man anderen hilft. Gleichzeitig bietet der Tag die Möglichkeit, andere Gruppen kennenzulernen, sich auszutauschen und neue Kontakte innerhalb des Jugendrotkreuzes zu knüpfen.