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Erste Hilfe trifft auf Festival

Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Die Besucher konnten vor Ort üben, wie eine Herzdruckmassage funktioniert.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Kreisausbilder Manfred Rommel (Mitte) informiert über Angebote des DRK-Kreisverbands Biberach.

DRK informierte beim FreeFlow über Rotkreuzkurse, Wiederbelebung und Ausbildung.

Zwischen Musik, Kultur und Festivalbetrieb ist es auf dem Biberacher Gigelberg Anfang September auch um ein Thema gegangen, das im Ernstfall Leben retten kann: Erste Hilfe. Der DRK-Kreisverband Biberach war beim FreeFlow Festival mit einem eigenen Stand vertreten und lud die Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst aktiv zu werden.

Wer wollte, konnte vor Ort an einer Übungspuppe die Wiederbelebung ausprobieren. Die Besucher erfuhren dabei, wie eine Herzdruckmassage funktioniert, und konnten die richtigen Handgriffe direkt selbst üben. Gleichzeitig informierten die Mitarbeitenden des DRK über verschiedene Kursangebote, Ausbildungsmöglichkeiten und über ehrenamtliches Engagement beim DRK.

Besonders junge Menschen gehörten dabei zur Zielgruppe. Viele Festivalbesucher beschäftigten sich gerade mit dem Führerschein und benötigten einen Erste-Hilfe-Kurs. Andere interessierten sich für eine Ausbildung oder wollten nach der Schule zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

An zwei Festivaltagen war das DRK jeweils von 15 bis 22 Uhr aufDie Besucher konnten vor Ort üben, wie eine Herzdruckmassage funktioniert.  dem Gigelberg vertreten. Immer fünf Personen betreuten den Stand, darunter auch aktuelle Auszubildende und deren Praxisanleiter des DRK-Kreisverbands. Sie berichteten aus ihrem Alltag und beantworteten Fragen rund um die Ausbildung und die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten beim Roten Kreuz.

Die Resonanz sei sehr gut gewesen, berichtete Kreisausbildungsleiter Manfred Rommel: „Das FreeFlow Festival war für uns eine ungewöhnliche Plattform, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die wir über unsere klassischen Angebote vielleicht nicht so leicht erreichen.“ 

Für das DRK war der Festivalauftritt zugleich die Einstimmung auf die bundesweite Woche der Wiederbelebung, die vom 21. bis 27. September stattfindet. Die Aktionswoche soll das Bewusstsein für die Laienreanimation stärken und Menschen dazu ermutigen, im Notfall nicht untätig zu bleiben.

„Viele Menschen haben Hemmungen, weil sie Angst haben, bei einer Wiederbelebung etwas falsch zu machen“, sagte Rommel. „Deshalb ist es wichtig, immer wieder zu sensibilisieren und zu zeigen: Jeder kann helfen.“

Das FreeFlow Festival bot dafür einen besonderen Rahmen. Das bereits zum siebten Mal stattfindende Musik- und Kulturfestival wird von jungen Ehrenamtlichen organisiert und brachte nicht nur Musik in die Stadt, sondern auch zahlreiche Vereine, Institutionen und Unternehmen mit Besucherinnen und Besuchern zusammen.