Der DRK-Kreisverband Biberach hat mehrere neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Betrieb genommen. Insgesamt wurden ein Rettungswagen (RTW), drei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sowie zwei Krankentransportwagen (KTW) an die jeweiligen Rettungswachen übergeben.
Der neue Rettungswagen ist künftig an der Rettungswache Erolzheim im Einsatz. Die drei Notarzteinsatzfahrzeuge wurden für die Standorte Bad Schussenried, Laupheim und Ochsenhausen beschafft. Zwei neue Krankentransportwagen ergänzen den Fuhrpark an der Rettungswache in Biberach. Die Investitionen in neue Fahrzeuge tragen dazu bei, die Strukturen im Landkreis Biberach nachhaltig zu stärken und zukunftsfest weiterzuentwickeln.
Bei der Übergabe waren Vertreter der Rettungswachen, der Krankenkassen, sowie der DRK-Verwaltung, der Geschäftsführung und des Präsidiums anwesend. Mario Glaser, Landrat und Präsident des DRK-Kreisverbands Biberach, betonte die Bedeutung der neuen Fahrzeuge für die tägliche Arbeit im Rettungsdienst: „Ich wünsche, dass die Fahrzeuge ihre Dienstzeit unfallfrei absolvieren und den Einsatzkräften jederzeit zuverlässig zur Verfügung stehen.“
Regelmäßige Erneuerung
Die Neubeschaffung erfolgt als Teil eines regelmäßigen Erneuerungszyklus. „Die Fahrzeuge werden planmäßig nach einer Abschreibefrist von fünf Jahren ersetzt“, erklärte Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach. „Die Kosten von knapp einer Million Euro werden von den Krankenkassen getragen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“
„Moderne Rettungsmittel sind ein entscheidender Baustein für eine verlässliche und qualitativ hochwertige Notfallversorgung. Für uns als Krankenkasse steht dabei im Mittelpunkt, dass unsere Versicherten im Ernstfall schnell, sicher und auf hohem medizinischem Niveau versorgt werden“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach, Christian Strobel.
Neben der technischen Modernisierung spielt auch die Arbeitssicherheit eine zentrale Rolle. Die neuen Fahrzeuge bieten dem Rettungsdienstpersonal einen ergonomisch verbesserten Arbeitsplatz, unter anderem durch elektrohydraulische Fahrtragen in Rettungs- und Krankentransportwagen.
Die Fahrzeuge sind im gesamten Landkreis im Einsatz und leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung der Notfallrettung. Als Basis dienen Fahrgestelle von Mercedes-Benz und Volkswagen, die speziell für die Anforderungen im Rettungsdienst ausgebaut wurden.
Zugleich kommen die neuen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge auch in der Ausbildung zum Einsatz und bieten angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern moderne Rahmenbedingungen für ihre praktische Ausbildung.
Mit den neuen Fahrzeugen wird die technische Ausstattung im Rettungsdienst weiter auf einem aktuellen Stand gehalten und die Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Biberach nachhaltig gesichert.



