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DRK begrüßt Nachwuchs für den Rettungsdienst

Eine Menschengruppe in DRK-Kleidung vor der Rettungswache Biberach.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Andreas Braungardt, stellvertretender Leiter Rettungsdienst (links), Dr. Nadine Staufert, Ärztliche Verantwortliche Rettungsdienst (Zweite von links), Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK (Dritter von links), Dr. Julia Demmelmaier, Ärztliche Verantwortliche Rettungsdienst, (Vierte von links) sowie Ausbildungsleiter Jens Thoma (Vierter von rechts), Peter Haug, Geschäftsführer Rotkreuzbereich (Dritter von rechts), Alexander Ritter von der Rettungswache Laupheim (Zweiter von rechts) und Theresa Kramer-Frammelsberger, Leiterin der Rettungswache Biberach (rechts), begrüßen die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie die neuen FSJlerinnen und FSJler.
Eine Menschengruppe in DRK-Kleidung vor der Rettungswache Biberach.Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Andreas Braungardt, stellvertretender Leiter Rettungsdienst (links), Dr. Nadine Staufert, Ärztliche Verantwortliche Rettungsdienst (Zweite von links), Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK (Dritter von links), Dr. Julia Demmelmaier, Ärztliche Verantwortliche Rettungsdienst, (Vierte von links) sowie Peter Haug, Geschäftsführer Rotkreuzbereich (Vierter von rechts), Alexander Ritter von der Rettungswache Laupheim (Dritter von rechts), Theresa Kramer-Frammelsberger, Leiterin der Rettungswache Biberach (Zweite von rechts) sowie Ausbildungsleiter Jens Thoma (rechts) begrüßen die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mit einer Schultüte.

Zehn Notfallsanitäter-Azubis und 17 FSJler starten beim DRK-Kreisverband Biberach.

Im Rettungsdienst muss es oft schnell gehen. Wer Menschen in Not hilft, braucht medizinisches Wissen, muss Entscheidungen treffen und sich auf das Team verlassen können. Zehn junge Menschen haben beim DRK-Kreisverband Biberach zum 1. Oktober ihre dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter begonnen. Bei einer Begrüßungsveranstaltung hießen die Verantwortlichen außerdem 17 Freiwilligendienstleistende willkommen, die ihren Dienst bereits im September aufgenommen haben.

Einer der neuen Auszubildenden ist der 20-jährige Angelo Tannhäuser aus Uttenweiler. Ihn reizt vor allem die Vielseitigkeit des Berufs. Er möchte seine Stärken einbringen und Menschen helfen. Auch das Team hat bei ihm bereits einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Vanessa Liebeskind aus Biberach bringt dagegen schon Erfahrung mit: Die 24-Jährige absolvierte zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK und arbeitete anschließend hauptamtlich als Rettungssanitäterin. „Jetzt möchte ich mein Wissen vertiefen und mehr Verantwortung übernehmen“, sagte sie. Menschen in schwierigen Situationen helfen zu können, ist für sie ein wesentlicher Antrieb.

Was die beiden erwartet, ist eine Kombination aus Theorie und Praxis. Die dreijährige Ausbildung führt zur höchsten nichtärztlichen Qualifikation im Rettungsdienst und endet mit einem Staatsexamen. Den theoretischen Teil absolvieren die Auszubildenden an Standorten der DRK-Landesschule Baden-Württemberg. Die praktische Ausbildung führt sie auf die Lehrrettungswachen in Biberach, Ummendorf, Bad Schussenried, Laupheim, Ochsenhausen und Riedlingen sowie für Klinikpraktika in Einrichtungen der Sana-Gruppe und der Alb-Donau-Kliniken im Raum Biberach. Mit dem neuen Jahrgang zählt der DRK-Kreisverband derzeit 41 Auszubildende.

Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach, machte bei der Begrüßung deutlich, dass die Anforderungen im Berufsalltag nicht immer vorhersehbar sind. „Ihr habt euch für einen Beruf entschieden, bei dem nicht jeder Tag nach Plan läuft und ihr auch mal improvisieren müsst“, sagte er. Ein starkes Team werde die Auszubildenden unterstützen, fordern und ihnen den Rücken stärken. Der Beruf verbinde medizinisches Wissen und technisches Können mit schnellen Entscheidungen und Menschlichkeit. Es gehe nicht nur darum, Patienten medizinisch zu versorgen, sondern ihnen auch in Ausnahmesituationen beizustehen. Angesichts älter werdender Menschen, komplexerer Krankheitsbilder und steigender Erwartungen an professionelle Hilfe werde der Beruf anspruchsvoller. Mutschler ermutigte die neuen Auszubildenden deshalb, neugierig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und täglich dazuzulernen. Niemand müsse von Beginn an alles können.

Die FSJler haben im Vergleich zu den Auszubildenen schon einige Wochen beim DRK hinter sich: Sie haben den Rettungshelferkurs als ersten Ausbildungsbaustein absolviert. Dieser umfasst rund 160 Stunden Unterricht sowie ein Praktikum. Anschließend folgen weitere Schul- und Praxisphasen auf dem Weg zur Qualifikation als Rettungssanitäter. Die FSJler unterstützen dann die hauptamtlichen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Krankentransport und teilweise auch in der Notfallrettung.

Ausbildungsleiter Jens Thoma begrüßte bereits zum 14. Mal einen neuen Ausbildungsjahrgang. Dem DRK sei wichtig, die jungen Menschen während ihrer Ausbildung und ihres Freiwilligendienstes umfassend zu begleiten. „Wir wollen euch nicht nur fachlich auf eure Aufgaben vorbereiten, sondern euch auch während dieser Zeit zur Seite stehen“, so Thoma.

Peter Haug, Geschäftsführer Rotkreuzbereich beim DRK-Kreisverband, hieß die FSJler ebenfalls willkommen. Er ermutigte sie, offen miteinander umzugehen und Fragen oder Schwierigkeiten direkt anzusprechen. Denn im Rettungsdienst sei es entscheidend, dass sich die Kolleginnen und Kollegen aufeinander verlassen können.