Außergewöhnliche Spende für das Deutsche Rote Kreuz: Die Firma Reck-Technik aus Betzenweiler unterstützt den DRK-Kreisverband Biberach mit 100.000 Euro. Dieser will damit die notfallmedizinische Versorgung im Landkreis Biberach weiter verbessern.
Der DRK-Kreisverband hat konkret zwei Projekte ins Auge gefasst. Das Geld soll sowohl in die weitere Modernisierung der notfallmedizinischen Ausstattung als auch in die digitale Vernetzung im Rettungsdienst fließen. „Ziel ist es, die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten weiter zu steigern und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für das Rettungsdienstpersonal sowie die Notärztinnen und Notärzte nachhaltig zu verbessern“, erklärt Michael Mutschler.
Der Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach war gemeinsam mit dem Geschäftsführer Rotkreuzbereich, Peter Haug, sowie Landrat und DRK-Präsident Mario Glaser zur Spendenübergabe an den Reck-Firmensitz nach Betzenweiler gekommen. Die geschäftsführende Gesellschafterin Christine Reck und Geschäftsführer Andreas Reck betonten, dass es für sie selbstverständlich sei, gemeinnützige, soziale und kulturelle Projekte zu unterstützen. „Die Spende ist auch eine Anerkennung für die Arbeit all jener Menschen, die tagtäglich im Rettungsdienst Außergewöhnliches leisten“, so Christine Reck. Die DRK-Verantwortlichen bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Peter Haug unterstrich den Stellenwert dieser großzügigen Spende. „Sie ist ein bedeutender Beitrag zur Weiterentwicklung der Notfallmedizin im Landkreis und stärkt die Versorgungssicherheit in unserer Region langfristig.“
In den nächsten Jahren plant der DRK-Kreisverband, 21 neue Defibrillator-/EKG-Systeme anzuschaffen. Zum Einsatz kommen diese in 16 Rettungswagen und fünf Notarzteinsatzfahrzeugen an den DRK-Rettungswachen in Biberach, Bad Schussenried, Erolzheim, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Ummendorf. Die neuen Defibrillator-/EKG-Systeme ersetzen die derzeitigen zehn Jahre alten Geräte und eröffnen bei der Diagnostik neue Möglichkeiten. Neben der integrierten Zwölf-Kanal-EKG-Diagnostik wird die Patientenüberwachung durch moderne Monitoring- und Feedbackfunktionen ausgebaut und präzisiert. Ergänzend sorgen erweiterte Messverfahren für eine detaillierte Erfassung der Vitalparameter bereits am Einsatzort. EKG- und Patientendaten können in Echtzeit an weiterbehandelnde Kliniken übermittelt werden.
Anknüpfend daran nimmt der DRK-Kreisverband Biberach als zweites Projekt die digitale Datenübertragung in den Blick. Mithilfe des Systems „data.Share“ sollen künftig Einsatzdaten zwischen Rettungsdienst und Kliniken digital übermittelt werden. Durch die strukturierte und sichere Übertragung von EKG-Daten, Vitalparametern und Einsatzdokumentationen stehen den Kliniken bereits vor Eintreffen der Patientinnen und Patienten alle relevanten Informationen zur Verfügung.
„Die Kliniken können sich dadurch gezielt vorbereiten“, erklärte Sascha Fried, Medizinproduktebeauftragter beim DRK-Kreisverband Biberach. Dies führe insbesondere bei zeitkritischen Notfällen wie Herzinfarkten, Reanimationen oder schweren Atemstörungen zu einer deutlich verbesserten Behandlungsqualität und einer gezielten medizinischen Erstversorgung ohne Zeitverlust. Michael Mutschler betonte: „Das ist ein großer Vorteil für alle Beteiligten – für den Rettungsdienst, die Kliniken und letztlich natürlich auch für die Patientinnen und Patienten.“
Christine Reck zeigte sich von den beiden Projekten angetan. „Durch die neue Ausstattung und die digitale Datenübertragung kann schneller und zielgerichteter geholfen werden“, so die geschäftsführende Gesellschafterin. DRK-Präsident Mario Glaser ist überzeugt: „Insgesamt führen dieses Projekte zu einer nachhaltigen Optimierung der gesamten Rettungskette und einer spürbaren Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung im Landkreis.“ Auch dank der Spende der Firma Reck.
Über die Reck-Technik GmbH & Co.
Die MOTOmed Bewegungstherapiegeräte der Reck-Technik GmbH & Co. KG sind die weltweit führenden Systeme im Bereich der motorunterstützten Bewegungstherapie.
An den Standorten in Betzenweiler und Dürmentingen entwickelt und produziert Reck seit Jahrzehnten innovative Medizintechnik „Made in Germany“ und bietet von der Forschung über Produktion bis hin zu Vertrieb und Support alle Leistungen aus einer Hand.
Die MDR-zertifizierten Bewegungstherapiegeräte kommen international in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen sowie im häuslichen Umfeld zum Einsatz und leisten einen wichtigen Beitrag zur therapeutischen Versorgung, Mobilisation und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten.






