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DRK stellt Therapiehunde-Teams in der Erzieher-Ausbildung vor

Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
Carmen Rommel (links unten) und Christina Santherr (rechts unten) zeigten angehenden Erzieherinnen und Erziehern wie die tiergestützte Arbeit der Therapiehunde-Teams funktioniert.
Foto: DRK-Kreisverband Biberach e. V.
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Angehende Fachkräfte der Matthias-Erzberger-Schule lernen tiergestützte Arbeit kennen.

Besuch auf vier Pfoten: Die Therapiehunde des DRK-Kreisverbands Biberach waren zu Gast an der Matthias-Erzberger-Schule und stellten ihre Arbeit angehenden Erzieherinnen und Erziehern vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie tiergestützte Angebote sinnvoll in pädagogische Arbeit eingebunden werden können.

Carmen Rommel kam gemeinsam mit ihrer drei Jahre alten Hündin Jule, Christina Santherr wurde von Therapiehund Kiro begleitet, der mit sechseinhalb Jahren bereits viel Erfahrung mitbringt. Beide Teams gaben den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der DRK-Therapiehunde und erklärten Ziele und Einsatzmöglichkeiten.

„Uns ist wichtig zu zeigen, wie vielseitig die tiergestützte Arbeit ist und wie sie behutsam aufgebaut wird“, erklärte Carmen Rommel. Die Therapiehunde werden unter anderem eingesetzt, um soziale Kompetenzen zu fördern, Ängste abzubauen, die Kommunikation zu unterstützen und positive Erlebnisse zu schaffen – sowohl bei Kindern als auch bei Seniorinnen und Senioren.

Anschaulich wurde dies durch verschiedene praktische Elemente. Vorgestellt wurde etwa eine Leckerlirutsche, mit der Kinder oder ältere Menschen dem Hund eine Belohnung geben können, ohne direkten Kontakt aufnehmen zu müssen. Auch ein Schnüffelteppich kam zum Einsatz, in dem die Hunde versteckte Leckerlis erschnüffeln mussten. Einige der angehenden Erzieherinnen und Erzieher durften zudem selbst ausprobieren, wie ein Hund geführt wird.

Begleitet wurde der Besuch von Lehrerin Julia Gaupp, die an der Matthias-Erzberger-Schule das Fach „Unterschiedlichkeit und Freiheit leben“ unterrichtet. In diesem Fach gehe es unter anderem darum, wie Kinder mit Förderbedarf unterstützt werden können. Deshalb haben sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher auch bereits die Schwarzbachschule, sowie ein Kinder- und Jugendheim angeschaut. „Tiergestützte Arbeit ist ein Ansatz, der sehr niedrigschwellig wirkt und viele Kinder erreicht“, sagte Gaupp. Der Besuch der Therapiehunde passe daher gut in den Unterricht.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Selina Aksu, 21 Jahre alt, im dritten Ausbildungsjahr zur Erzieherin. Sie absolviert ihre Praxisphasen im Kindergarten Haus des Kindes in Laupheim und besucht an den übrigen Tagen die Schule. „Kinder kommen mit Tieren oft ganz von selbst aus sich heraus“, sagte Aksu. Sie empfinde das Angebot der Therapiehunde als sehr spannend und praxisnah für ihre Ausbildung.

Weitere Informationen zu den Therapiehunden und ihre Arbeit gibt es hier.