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IM NOTFALL

NOTRUF 112
Integrierte Leitstelle (ILS)
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DRK-Rettungsdienst investiert in Fahrzeuge

Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Biberach hat vier neue Fahrzeuge: Zwei Rettungswagen und zwei Fahrzeuge für den Krankentransport sind am 28. Januar offiziell übergeben worden. Insgesamt rund 350.000 Euro haben sie gekostet.

„Bei unseren Einsätzen werden Fahrzeuge maximal beansprucht“, sagt Michael Mutschler, Geschäftsführer beim DRK-Kreisverband Biberach. „Wir sind bei jeder Witterung und rund um die Uhr unterwegs – das hinterlässt Spuren. Deswegen müssen wir unsere Fahrzeuge turnusgemäß etwa alle sechs Jahre erneuern.“ Von den neuen Rettungswagen wird einer in der DRK-Rettungswache in Laupheim im Einsatz sein, der andere in Ochsenhausen. Die beiden Fahrzeuge des Krankentransportes werden in Biberach stationiert.

Auf der Straße fallen die markant beklebten neuen Einsatzfahrzeuge auf. Innen sind sie auf dem neuesten Stand der Technik. Die Rettungswagen sind Mercedes Benz Sprinter – ein Fahrzeugmodell, welches schon viele Jahre beim Roten Kreuz zum Einsatz kommt. Die Krankentransportwagen basieren auf dem Modell Ford Custom. Alle vier Fahrzeuge sind mit starken Motoren und Automatikgetriebe ausgestattet. Sie sollen mitunter dazu beitragen, die gesetzlichen Hilfsfristen im Rettungsdienst zu sichern.

Offiziell übergeben wurden die vier Fahrzeuge am Montag vom Präsidenten des DRK-Kreisverbands Biberach, Peter Schneider, und von Hans-Joachim Seuferlein, dem stellvertretenden Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach. Schneider machte deutlich, wie wichtig eine zuverlässige Fahrzeug-Flotte für den Rettungsdienst ist: „Nur wenn sich unsere Kolleginnen und Kollegen auf die Fahrzeuge und eine hochwertige Ausstattung verlassen können, können sie gut arbeiten. Und nur so kann der hohe Qualitätsanspruch unseres Rettungsdienstes sichergestellt werden.“

Der stellvertretende AOK-Geschäftsführer Seuferlein ist zugleich auch der Vorsitzende des Bereichsausschusses, der vor Ort für die Planung und Ausstattung des Rettungsdiensts im Landkreis Biberach zuständig ist. „Wir setzen alles daran, dass die Menschen im Landkreis Biberach flächendeckend versorgt sind mit bestmöglichem Equipment und hochqualifiziertem Personal.“ Für ihn ist die vor einigen Jahren neu geschaffene Ausbildung zum Notfallsanitäter ein wichtiger und wertvoller Schritt in die Zukunft.

Mehr als die Hälfte der Rettungsdienst-Mitarbeiter beim DRK-Kreisverband haben diese neue Qualifikation bereits, in den kommenden drei Jahren werden die restlichen Helfer die Ausbildung an der DRK-Landesschule absolvieren. Seuferlein blickte auch in die Zukunft: Die veränderten Klinikstrukturen in einem Flächenlandkreis wie Biberach sieht er als Herausforderung, weil daraus lange Wegstrecken in die nächste geeignete Klinik resultieren. „Diesem Thema wird sich der Bereichsausschuss weiterhin stellen.“

Rettungswachen befinden sich in Bad Schussenried, Biberach, Erolzheim, Laupheim, Ochsenhausen, Orsenhausen, Riedlingen und Ummendorf. In der integrierten Leitstelle in Biberach werden die Einsätze koordiniert. Hier wird der Notruf 112 entgegen genommen. Krankentransporte können über die Rufnummer 07351 19222 angefordert werden. Den kassenärztlichen Notdienst erreichen die Bürgerinnen und Bürger unter der Rufnummer 116117, bundesweit und ohne Vorwahl aus dem Fest- oder Mobilfunknetz.

31. Januar 2019 15:35 Uhr. Alter: 13 Tage