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IM NOTFALL

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1.575 Euro erstrampelt

Die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal unterstützt den DRK-Kreisverband Biberach mit einer Spende aus ihrer Geburtstagsaktion

Fast 2.500 Radlerinnen und Radler waren am 6. Mai in der Region unterwegs: beim ersten „VR-Radeln für die Region“. Organisiert hatte dies die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal, die anlässlich ihres 150. Geburtstags andere beschenkte. Exakt 1.575 Euro aus ihrem Spendentopf sind nun an den Kreisverband Biberach des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben worden. Das DRK will damit die Ausrüstung der Helfer-vor-Ort-Gruppen aufstocken.

40.000 Euro hatte die Bank in einen Fördertopf für die Radel-Aktion im Jubiläumsjahr gelegt und für fleißige Radler ausgelobt. Am 6. Mai haben sich 36 Vereine und Institutionen ins Zeug gelegt, um davon etwas abzubekommen. Denn das Geld wurde je nach Radel-Leistung verteilt: Die rund 2.500 Radlerinnen und Radler sammelten auf ihrer Route zwischen den Bankfilialen Stempel ein – und je mehr Stempel, desto größer hinterher der Anteil am Fördertopf. Für den DRK-Kreisverband waren 84 große und kleine Stempel- und Kilometersammler auf ihren Zweirädern angetreten, viele DRK-Mitglieder mit ihren Familien. Sie brachten es gemeinsam auf exakt 555 Stempel und haben dafür 2.828 Kilometer zurückgelegt. Alle Teilnehmer zusammen kamen übrigens auf rund 77.000 Kilometer, sind also an einem Tag fast zweimal um die Erde gefahren.

„Das war wirklich eine tolle Aktion, und das Team der Bank hat das auch alles hervorragend organisiert“, bedankte sich Peter Haug von der Geschäftsführung des DRK-Kreisverbands, als Marion Fakler von der Unternehmenskommunikation der VR-Bank das DRK besuchte. Haugs Kollege Michael Mutschler erklärte, was der Kreisverband mit dieser Unterstützung nun tun kann: Damit werden 200 neue Tourniquet-Abbindesysteme angeschafft. Diese werden in der Notfallmedizin dafür verwendet, lebensbedrohliche Blutungen kurzfristig zu stoppen. Im Rettungswagen sind sie Standard, das DRK will nun auch ehrenamtliche Helfer im Rettungsdienst damit ausstatten. „Unsere Helfer vor Ort sind in vielen Fällen als erste da, wenn jemand in Not ist. Deswegen ist es absolut sinnvoll, sie gut auszurüsten, damit sie sofort helfen können. Gerade bei starken Blutungen kommt es oft auf Sekunden an.“ Manfred Rommel hat die Teilnahme des DRK organisiert und hofft, dass die VR-Bank die gelungene Aktion wiederholen wird: „Dann sind wir vom DRK sicher wieder mit dabei.“

12. Oktober 2018 17:49 Uhr. Alter: 61 Tage